Besuch der Lehrlingsmesse am Muttersberg

Am Freitag, den 20. September, besuchten wir die Lehrlingsmesse am Muttersberg. Ausgestellt waren 13 Firmen und Betriebe, die unterschiedliche Lehrberufe vorstellten, wie zum Beispiel Gassner, Wagner und das Hotel „Post Lech“. Bereits bei der Fahrt mit der Gondel hinauf auf den Muttersberg bekamen wir die Gelegenheit, mit den Lehrlingen der verschiedenen Ausbildungsbetriebe zu sprechen. Auf der Messe stellten sich neben den bereits genannten auch die Firmen Getzner, Liebherr und die Illwerke vor. Neben der Chance, die Ausbildungsberufe kennenzulernen und den Experten vor Ort Fragen zu stellen, gab es auch die Möglichkeiten, an Gewinnspielen teilzunehmen oder ein kostenloses Bewerbungsfoto von uns schießen zu lassen.

Insgesamt war die Messe sehr informativ und bot viele Einblicke in die Berufswelt, auch wenn diesmal leider nichts für mich dabei war.

Viktor, 15 Jahre

Wilde Waldküche an der Ach und am See

Als besondere Herausforderung hat sich die Klasse C erlebnispädagogische Ausflüge vorgenommen und mit einem Kochabenteuer verbunden.

Als Einstieg gingen wir, Charel, Efe und Daniel mit Fr. Tichy und Markus Lang, unser Kanuguide, an den Bodensee. Nach einer kurzen Einführung in die Paddeltechnik ging das Abenteuer los. Nach einer Tierbeobachtungsschleichtour durch das Schilf legten wir an einem südseeähnlichen Strand eine Pause ein. Gemeinsam die Feuerstelle errichten, Stockbrotteig kneten und würzen, Feuer anzünden und Feuerwache halten waren unsere Aufgaben. Das Essen war ausgezeichet. Nach dem Essen betätigten wir uns nochmal sportlich. Wir starteten ein Kanuwettrennen. Nach dem spannenden Rennen gingen wir noch gemeinsam im knietiefen Wasser am Ufer spazieren. Zum Schluss putzten und versorgten wir die Kanus.

Von den Erfahrungen am Bodensee konnten wir bei unseren Ausflügen an der Ach profitieren. Gemeinsam wanderten wir, Charel, Daniel, Jason, Tobias, Elias, Lena, Fr. Tichy, Fr. Marte und Markus Lang, an die Ach um dort leckere Speisen am offenen Feuer zu kochen. Brennholz sammeln, Feuerstelle errichten und behüten und Essen zubereiten waren wieder unsere Aufgaben. Wir kochten Ratatouille und als Nachtisch Schokobananen. Beim zweiten Ausflug an die Ach gab es eine schmackhafte Gemüsepfanne.

Die Schüler*innen waren mit den Ausflügen rundum zufrieden und wünschen sich eine Fortsetzung im kommenden Schuljahr.

Daniel, 16 Jahre

String-Art

Die Klasse B hat ein neues Kleinprojekt fertiggestellt. Dabei handelte es sich um „String-Art“-Bilder. String Art ist Englisch und steht für Fadenkunst. Wir suchten uns unser Lieblingsmotiv aus und druckten es anschließend im Werkunterricht aus. Im Anschluss griffen meine Mitschüler und Ich zu Holzbrett und Hammer. Mit dem Hammer nagelten wir unser Motiv entlang der Linien, so dass die Umrisse des Bildes auf das Holzbrett übertragen wurden. Anschließend war viel Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt, denn die Reste unserer Papiervoralge mussten weggefitzelt werden. Das Kunstwerk sah schon sehr cool aus, aber wir wollten es noch farblich gestalten. Deshalb holten wir uns Fäden in verschiedenen Farben und fuhren kreuz und quer um die Nägel herum, machten einen Knoten und fertig war unsere Fadenkunst

Graffiti-Kunst

Wir, die Schüler*innen der Klassen A und C, sprühten Ende März nicht nur vor Ideen, sondern auch Graffiti an die Wände. An einem herrlichen Freitagvormittag fuhren wir nach Feldkirch um an einem Workshop unter der Leitung von Fabian teilzunehmen. Dabei haben wir unter fachkundiger Anleitung gelernt Graffiti als Kunstform zu schätzen und erhielten Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen. Wir nahmen viele Tipps mit, wie man Schriftzüge und Bilder auf Wände sprüht und dabei tolle Effekte erzielt. Es entstanden viele Kunstwerke – unter anderem ein Paedakoop-Logo, die Haushunde der Wohngruppe 1 Freya und Odin, ein Lego-Skelett, die Logos Vans und Nike, Figuren aus Utopia und weitere interessante Bilder.

 

Mandalas in der Natur

An einem herbstlichen Donnerstagnachmittag waren Jason, Frau Korb und ich draußen im Wald hinter der Ruine. Passend zur Jahreszeit waren einige Insekten unterwegs und haben uns ziemlich genervt. Wir hatten den Plan, mit Naturmaterialien und weggeworfenem Müll Bilder und Mandalas herzustellen. Für die Bilder haben wir Blätter, Löwenzahn, Flaschen, Äste und Kastanien verwendet. Außerdem haben wir einen freiliegenden, gefällten Holzstamm aufgestellt und ihn hübsch mit Blättern geschmückt. Als Erinnerung daran haben wir Fotos gemacht. Zum Schluss sind wir zurückgejoggt und in die Klasse gegangen.

 

Wurmkiste in Klasse A und C

Seit ein paar Wochen haben wir bei uns in Schlins eine Wurmkiste. Wie der Name schon sagt, wohnen in dieser Kiste Würmer und andere kleine Krabbeltiere, die unseren Biomüll essen. Aus dem Biomüll wird so Erde, die wir wieder für unsere Blumen und Pflanzen verwenden. Das ist ein schöner Kreislauf.

Die Würmer müssen wir täglich füttern. Doch wir werfen nicht alles hinein. Bananenschalen müssen wir zum Beispiel zerschneiden und Schalen von Orangen mögen sie nicht. Die Würmer brauchen es warm und auch Wasser müssen wir ihnen geben. Wir machen Zeitungspapier nass und geben es in die Kiste. Das Füttern der Würmer macht uns allen viel Spaß, sie sind schon fast wie unsere Haustiere.

Mourice, 11 Jahre

 

Die neue Klasse C

Ich bin seit September in der neuen Werkstattklasse Klasse C. Ich bin gerne hier. Ich habe mir Werkstätten aussuchen dürfen. Ich habe mich für Kochen, Werken und Musik entschieden. Am liebsten machen ich Kochen und Musik. Wir singen All of me von John Legend. Und ich habe ein Lied selber umgedichtet. Das Lied heißt jetzt „Der Fast-Food-Song.“

Efe, 10 Jahre

In der Klasse C habe ich meistens erst später Unterricht. Das finde ich gut. Für mich ist es schwierig, morgens aus dem Bett zu kommen. Ich habe die Werkstätten print, Musik und Kochen gewählt. Am liebsten mache ich Musik. Wir üben gerade das Zusammenspiel von Schlagzeug und Keyboard. Außerdem kann ich in der Musikwerkstatt rappen üben.

Arbi, 14 Jahre

Radtour Klasse B

An einem Donnerstag Nachmittag verabredeten sich Tobias, Herr Müller und ich zu einer Radtour. Das Wetter war sehr schön, somit beschlossen wir, nach Schnifis zu fahren. Leider war eine Abkürzung gesperrt und deswegen mussten wir einen anderen Weg nehmen. Dieser Weg war mehr Weg als Straße und damit sehr holprig und steil. Genaugenommen war dieser Weg im Wald, sodass wir eigentlich fast von einem Waldweg mit Wurzeln, Tannenzapfen und allem was dazugehört, sprechen können. Trotzdem fuhren wir diesen holprigen und steilen Weg hoch. Fast oben angekommen, kam noch ein letzter, steiler Stich und wir hatten es geschafft. Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir dann wieder durch das Tobel hinunter. Dort waren zwei Brücken, aber wir entschieden uns für die abenteuerlichere Variante und fuhren nicht über die Brücke, sondern direkt durch den Bach. Diesen Ausflug werde ich so schnell nicht mehr vergessen. 

Kilian, 11 Jahre