Homepagebeitrag Klasse C

Bereits im Oktober wurde in der Klasse C zusammen mit dem LOB das Projekt „Xylothek“ gestartet. „Xylo“ ist griechisch und bedeutet „Holz“. Eine Xylothek ist eine Baumbibliothek. Im Herbst haben sich alle Projektteilnehmer*innen einen Baum ausgesucht und ihn mit Wolle markiert. Außerdem haben wir Abdrücke von den Rinden genommen, die dann mit Silikon abgeformt werden. Dann haben wir begonnen, Holzschatullen zu gestalten. Dazu haben wir verschiedene Techniken verwendet. Wir haben mit Brandkolben gearbeitet, mit Textilfolie, mit Fotopotch und Serviettentechnik. Die Schatullen werden nun mit Ästen, gepressten Blättern und Blüten und den getrockneten Früchten des jeweiligen Baumes gefüllt. So entsteht über jeden Baum ein Buch mit Informationen und Anschauungsmaterial. Leider sind wir noch nicht ganz fertig geworden, da wir im März und April kaum Schule hatten. Aber das Projekt wird auf jeden Fall fertig gestellt werden. Wenn es dieses Jahr nicht mehr klappt, dann im nächsten Herbst. Wir freuen uns auf unsere fertige Bibliothek.

Lena, 12 Jahre und Frau Marte


Besuch der Lehrlingsmesse am Muttersberg

Am Freitag, den 20. September, besuchten wir die Lehrlingsmesse am Muttersberg. Ausgestellt waren 13 Firmen und Betriebe, die unterschiedliche Lehrberufe vorstellten, wie zum Beispiel Gassner, Wagner und das Hotel „Post Lech“. Bereits bei der Fahrt mit der Gondel hinauf auf den Muttersberg bekamen wir die Gelegenheit, mit den Lehrlingen der verschiedenen Ausbildungsbetriebe zu sprechen. Auf der Messe stellten sich neben den bereits genannten auch die Firmen Getzner, Liebherr und die Illwerke vor. Neben der Chance, die Ausbildungsberufe kennenzulernen und den Experten vor Ort Fragen zu stellen, gab es auch die Möglichkeiten, an Gewinnspielen teilzunehmen oder ein kostenloses Bewerbungsfoto von uns schießen zu lassen.

Insgesamt war die Messe sehr informativ und bot viele Einblicke in die Berufswelt, auch wenn diesmal leider nichts für mich dabei war.

Viktor, 15 Jahre


Wilde Waldküche an der Ach und am See

Als besondere Herausforderung hat sich die Klasse C erlebnispädagogische Ausflüge vorgenommen und mit einem Kochabenteuer verbunden.

Als Einstieg gingen wir, Charel, Efe und Daniel mit Fr. Tichy und Markus Lang, unser Kanuguide, an den Bodensee. Nach einer kurzen Einführung in die Paddeltechnik ging das Abenteuer los. Nach einer Tierbeobachtungsschleichtour durch das Schilf legten wir an einem südseeähnlichen Strand eine Pause ein. Gemeinsam die Feuerstelle errichten, Stockbrotteig kneten und würzen, Feuer anzünden und Feuerwache halten waren unsere Aufgaben. Das Essen war ausgezeichet. Nach dem Essen betätigten wir uns nochmal sportlich. Wir starteten ein Kanuwettrennen. Nach dem spannenden Rennen gingen wir noch gemeinsam im knietiefen Wasser am Ufer spazieren. Zum Schluss putzten und versorgten wir die Kanus.

Von den Erfahrungen am Bodensee konnten wir bei unseren Ausflügen an der Ach profitieren. Gemeinsam wanderten wir, Charel, Daniel, Jason, Tobias, Elias, Lena, Fr. Tichy, Fr. Marte und Markus Lang, an die Ach um dort leckere Speisen am offenen Feuer zu kochen. Brennholz sammeln, Feuerstelle errichten und behüten und Essen zubereiten waren wieder unsere Aufgaben. Wir kochten Ratatouille und als Nachtisch Schokobananen. Beim zweiten Ausflug an die Ach gab es eine schmackhafte Gemüsepfanne.

Die Schüler*innen waren mit den Ausflügen rundum zufrieden und wünschen sich eine Fortsetzung im kommenden Schuljahr.

Daniel, 16 Jahre


String-Art

Die Klasse B hat ein neues Kleinprojekt fertiggestellt. Dabei handelte es sich um „String-Art“-Bilder. String Art ist Englisch und steht für Fadenkunst. Wir suchten uns unser Lieblingsmotiv aus und druckten es anschließend im Werkunterricht aus. Im Anschluss griffen meine Mitschüler und Ich zu Holzbrett und Hammer. Mit dem Hammer nagelten wir unser Motiv entlang der Linien, so dass die Umrisse des Bildes auf das Holzbrett übertragen wurden. Anschließend war viel Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt, denn die Reste unserer Papiervoralge mussten weggefitzelt werden. Das Kunstwerk sah schon sehr cool aus, aber wir wollten es noch farblich gestalten. Deshalb holten wir uns Fäden in verschiedenen Farben und fuhren kreuz und quer um die Nägel herum, machten einen Knoten und fertig war unsere Fadenkunst


Graffiti-Kunst

Wir, die Schüler*innen der Klassen A und C, sprühten Ende März nicht nur vor Ideen, sondern auch Graffiti an die Wände. An einem herrlichen Freitagvormittag fuhren wir nach Feldkirch um an einem Workshop unter der Leitung von Fabian teilzunehmen. Dabei haben wir unter fachkundiger Anleitung gelernt Graffiti als Kunstform zu schätzen und erhielten Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen. Wir nahmen viele Tipps mit, wie man Schriftzüge und Bilder auf Wände sprüht und dabei tolle Effekte erzielt. Es entstanden viele Kunstwerke – unter anderem ein Paedakoop-Logo, die Haushunde der Wohngruppe 1 Freya und Odin, ein Lego-Skelett, die Logos Vans und Nike, Figuren aus Utopia und weitere interessante Bilder.

 


Mandalas in der Natur

An einem herbstlichen Donnerstagnachmittag waren Jason, Frau Korb und ich draußen im Wald hinter der Ruine. Passend zur Jahreszeit waren einige Insekten unterwegs und haben uns ziemlich genervt. Wir hatten den Plan, mit Naturmaterialien und weggeworfenem Müll Bilder und Mandalas herzustellen. Für die Bilder haben wir Blätter, Löwenzahn, Flaschen, Äste und Kastanien verwendet. Außerdem haben wir einen freiliegenden, gefällten Holzstamm aufgestellt und ihn hübsch mit Blättern geschmückt. Als Erinnerung daran haben wir Fotos gemacht. Zum Schluss sind wir zurückgejoggt und in die Klasse gegangen.