Schatztruhe

In Werken hatte ich mal die Möglichkeit auf Pinterest nach einer Vorlage für ein Kunststück zu stöbern. Dabei hat mich ein schönes Bild inspiriert. Unterschiedliche blaue Farben haben sich untereinander vermischt und daraus entstand eine Meeresbild mit Wellen. Da kam ich auf die Idee eine Schatztruhe für Erinnerungen, Schätze und Geheimnisse zu bauen. Der Deckel sollte der Vorlage ähnlich sein. Ich besprach mit meiner Lehrerin die Vorgehensweise und wir richteten das nötige Material her. Ich schnitt das Holz zusammen, schliff und bemalte es. Als nächstens klebte ich rundum Sand und Muscheln auf die Wände. Danach war der Deckel dran. Ich malte einen blauen Farbverlauf um das Meer darzustellen, mit Ockertönen den Strand bzw. das Ufer. Danach klebte ich Muscheln und Sand auf den Deckel.

Zuletzt kam ich zu der spannendsten Arbeitsphase. Ich mischte das Harz an und teilte es in vier Becher mit verschiedenen Blautöne auf. Danach goss ich die Farben der Reihe nach, damit die gewünschte Meeresoptik entsteht. Die schäumenden Wellen machte ich mit Holzstäbchen und mit einem Heizstrahler.

Als letzten Schritt streute ich leuchtendes Pulver auf die Truhe. Nach dem alles trocken war, musste ich nun den Deckel befestigen und dann...

…war meine tolle Truhe fertig. Juhuuuu!!!

Chantal, 14


Stop Motion mit Family Cheese

In der Medienwerkstatt p@edakoop_online wurden diesmal Knetfiguren auf die Bühne gebracht und zum Leben erweckt. Die eigens dafür gebaute Bühen wurde im Handwerk Bludesch angefertigt.


Schau auf dich - Schau auf mich...

ist nach wie vor das Motto des Jahres 2020. Und weil das aufeinander Schauen und das Tragen einer Mund-Nasen-Schutz-Maske nun zum Alltag dazu gehören, hat die print. in den letzten Wochen über 100 Stück bedruckt. An Motiven war alles dabei: Michael Jackson, Firmenlogos, Lieblingssprüche, Weihnachts- oder Tiermotive und und und. Dabei ist es gar nicht so einfach eine Maske zu bedrucken. Durch den Nasenbügel und die Form sind der Gestaltung gewisse Grenzen gesetzt, aber die print. wäre nicht die print., wenn sie nicht auch die schwierigsten Dinge immer wieder mit Bravour meistern würde. Dank der zahlreichen Mitarbeiter*innen, die geschickt und mit viel Feingefühl die Motive auslösen und auf den Stoff drucken, werden alle Aufträge zur Zufriedenheit der Kund*innen ausgeführt.

Das Team der print.


Fahrradflotte Wolfurt

Wie man mit verschiedenen Werkzeugen umgeht, lernen die Schüler und Schülerinnen in Wolfurt jeden Donnerstag in der Werkstatt Bike. In den ersten Wochen dieses Schuljahres wurde bei allen Schulfahrrädern in Wolfurt der jährliche Service gemacht. Da wurde fleißig geschraubt und bereift, Schaltungen und Bremsen wurden auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft und die Fahrräder wurden geputzt und geölt. Jetzt steht die Fahrradflotte Wolfurt bereit für Ausfahrten, die im Rahmen des Sportunterrichts gemacht werden. Aber nicht nur das, manche Schüler und Schülerinnen lernten die Vorteile des Fahrrads neu zu schätzen und kommen jetzt sogar täglich mit dem Fahrrad zur Schule.

Christoph, 13 Jahre

 


Grünflächen im Wandel

Durch den Umbau und die Sanierung des Areals in Schlins haben sich auch die Grünflächen verändert.

Die Kräuterbeete beim Haupteingang und vor der Schulküche wurden neu angelegt und mit vielen verschiedenen Kräutern bepflanzt. Die Kräuter können später getrocknet und zum Beispiel als Kräutersalz weiter verwendet werden.

Auch vor dem Verwaltungsgebäude kam es zu blumigen Veränderungen. So wurden neben dem Teich insgesamt 5 neue Blumeninseln angelegt. Diese blühen von Frühling bis Herbst herrlich bunt. Die selbstgepflanzten Blumen werden oft für die wöchentliche Gläschenlieferung verwendet. Unsere Blumen schmücken dann die verschiedenen Büros und Klassenzimmer.

Liam, 11 Jahre


Do it yourself!

Die DIY-Bewegung, das Selbermachen, erfreut sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Zahlreiche Onlineplattformen bieten die Möglichkeit, die Eigenkreationen zu vermarkten, nicht wenige Kreative haben aus ihrem Hobby einen Beruf gemacht. Dass das eigene Schaffen als Bereicherung erfahren wird, verwundert nicht, bietet doch das Arbeiten an einem Kreativprojekt die Möglichkeit, einen persönlichen Ausdruck zu finden und Selbstwirksamkeit in überschaubaren Prozessen zu erfahren.

In der Kreativwerkstatt der Paedakoop, dem Gruschtl, werden von den SchülerInnen Produkte hergestellt, die  im alltäglichen Leben gebraucht und genutzt werden können. Sie lernen dabei verschiedenste handwerkliche Arbeitsschritte kennen, Materialien werden „begriffen“, motorische Fähigkeiten werden vertieft. In einer zunehmend schnelllebigen und vermehrt digitalisierten Welt bekommen handgemachte Arbeiten einen besonderen Wert. In diesem Schuljahr stand die Herstellung von Lippenbalsamen, Naturdeodorants, Meditationskissen und Kissenhüllen am Programm. Die Sitzbank des Cafelio in Schlins wurde durch die Nähkünste der SchülerInnen mit gemütlichen, bunten Kissen bestückt. Auch Schlüsselanhänger, Federmäppchen und andere Geschenkideen wollen noch umgesetzt werden, sie können in einem kleinen Gruschtl-Shop am Standort Wolfurt erworben werden.


Digital Storytelling

In der Medienwerkstatt sind in den letzten Wochen Digital Stories entsanden. Eine davon seht ihr hier:

Zoran, 13 Jahre 


Die Musikwerkstatt – Feel the rhythm

Ein Schüler und eine Schülerin erzählen von ihren Erlebnissen:

 

Bei meinem ersten Besuch in der Musikwerkstatt habe ich das Basswort gelernt.

Da an der Türe ein Schild hängt – „Eintritt nur mit „Basswort“ – musste ich es lernen, ansonsten wäre es mir nicht erlaubt, einzutreten.

Das Basswort besteht aus Noten und man kann es auf allen Instrumenten spielen. Aber an der Türe muss man es klopfen, stampfen oder klatschen.

Bei meinem nächsten Besuch in der Musikwerkstatt habe ich ein paar Griffe auf der Gitarre gelernt.

Auf dem Keyboard habe ich auch schon eine Melodie gespielt.

Patrick, 14 Jahre

 

Ich bin erst neu in der Musikwerkstatt, aber es gefällt mir sehr. Ich durfte in der ersten Stunde schon Schlagzeug spielen und ich kann das recht gut.

Ich finde es gut, dass wir auch Abwechslung von der Schule haben und ein Musikinstrument lernen können.

Leah, 14 Jahre

 


Skulpturen bauen am Standort Wolfurt

In der Werkstatt haben wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien zu arbeiten. Derzeit werden Skulpturen gefertigt. Dafür benötigen wir Textilien, Draht, Ton, Holz und Papier. Der Ton und der Draht bilden die Grundform der Skulptur. Die Textilien werden als Verkleidung für die Skulpturen verwendet. Damit die Stoffe hart werden, verwenden wir ein spezielles Härtungsmittel. Wir freuen uns, die Skulpturen im Gang der Schule auszustellen.

Maurice, 14 Jahre


In der Weihnachtsbäckerei…

 

… gibt’s so manche Leckerei,

zwischen Mehl und Milch,

macht so mancher Knilch,

eine riesengroße Kleckerei,

in der Weihnachtsbäckerei…

 

Was manchen nur als Lied bekannt ist, war bei uns in Schlins in der Schulküche Realität. Allein den Teig zu kneten, bereitete den Kindern sehr viel Spaß. Das Mehl zwischen den Fingern durchrieseln zu lassen – das kann so ein feines Gefühl sein…Und zur Überraschung ist so ein Mürbteig schnell fertig gestellt. Anders beim Ausstechen. Hier ist Ausdauer gefragt. Da legt wohl der eine oder die andere Schüler*in gerne eine Pause ein. Schlussendlich war beim Anblick der fertigen Kekse ein gewisser Stolz spürbar. Nur was passiert mit so vielen Keksen? Richtig! Jeder Gast beim Plenum bekommt ein kleines Weihnachtsgeschenk.

Ab und zu konnte es passieren, dass bei uns aus der Küche folgendes Lied zu hören war: „Sind die Plätzchen, die wir stechen, erstmal auf den Ofenblechen, warten wir gespannt…“


Neue BMX-Räder für die Wohngruppen

Die Bike Garage ist mit vollem Elan und mit einem neuen Team in die neue Saison gestartet. Wir konnten neue BMX-Räder übernehmen, die wir nun für die Kinder und Jugendlichen der Wohngruppen herrichten werden. Nach einen sorgfältigen Überprüfung haben wir die Ersatzteile bestellt und machen uns nun an die Reparatur der Fahrräder. Das gesamte Team, bestehend aus Lehrperson und Schüler*innen, freut sich über die BMX Räder – genauso wie die Bewohner*innen der Wohngruppen.

Das Team der Bike Garage