This rocks!

Stephen Mathewson brachte eine ganz neue Facette künstlerischen Schaffens in die Paedakoop. Im November und Dezember 2019  arbeitete der US-Künstler mit Wohnsitz in Wien in Schlins.

Vor allem mit der Technik der Frottage entstanden wunderbare Werke, die an Popart und Grafic Novels denken lassen.

Auch Superhelden haben Sehnsucht nach Heimat und Beziehung... und so hat Birdman nun sein Nest in der Paedakoop in Schlins gebaut.

Stephen Mathewsons Leidenschaft für Gitarrenrock und Eishockey ist auch wichtig...this rocks!

 

Kunst und Bau

Acht  Künstlerinnen und Künstler arbeiten über vier Jahre hinweg je zwei Monate in der Paedakoop Schlins.

 

Gestartet hatte dieses Projekt mit der Vorarlberger Künstlerin Maria Jansa, die im Frühjahr 2016 mit dem Projekt Tonobjekte im Feldbrand gewirkt hat.

Die Lemniskate, die liegende Acht, steht für Unendlichkeit und diese war Ausgangspunkt einer sehr poetischen und gleichzeitig sehr archaischen Kunst, die Kinder und Jugendliche mit Maria Jansa schufen.

Höhepunkt dieser Arbeit war das Brennen der Objekte im Feldbrand auf freiem Gelände.

 

 

Im Herbst 2016 erarbeitete der in München lebende Künstler FLATZ mit Kindern und Jugendlichen faszinierende Objekte, die schließlich in einer Ausstellung gezeigt wurden.

FLATZ wählte das Thema Haus: Was ist ein Haus? Wozu dient es? Aus welchen Materialien kann es gebaut werden?

Mit Gesprächen, Zeichnen, Planen und dem Bau von Modellen gelang es den Jugendlichen, Bilder und Objekte von hoher Eindrücklichkeit zu schaffen.

Und FLATZ gelang es, im Rahmen des Ateliers, Räume, Gedanken und Gefühle zu öffnen – und den Einen oder Anderen für Kunst und damit eine Auseinandersetzung mit sich und dem Leben zu begeistern.

 

 

Im Frühjahr 2017 verwirklichte das Künstlerpaar Bele Marx & Gilles Mussard ein großes Projekt mit dem Titel heimat–made in schlins, ein festiver filmdrehtag. Die Arbeit dieser beiden Monate, alle Vorbereitungen und Übungen in den Bereichen der Zeichnung, Video, Performance, Skateboarding, Pétanque u.v.a., mündete in einen festiven Drehtag auf der Burgruine Jagdberg.

Es entstanden wunderbare Bilder und Szenen, die Anfang Oktober im Rahmen einer Rohfilmpräsentation und einer Ausstellung im Alten Hallenbad in Feldkirch gezeigt wurden; später konnten einige der Werke mehrere Wochen lang in der Fassade und der Aula der Sparkasse Feldkirch gesehen werden.

 

 

Im November und Dezember 2017 wurde unser Atelier von Ferdinand Ruef besetzt.

Es entstanden hunderte Skizzen, Zeichnungen und Drucke. Ein Teil davon wurde in einem Kunstbuch herausgegeben, das im Mai in der Galerie Lisi Hämmerle in Bregenz präsentiert wurde. 

 

 

Im April und Mai 2018 arbeitete Ilse Aberer in der Paedakoop Schlins. 

Sie blieb in ihrer Arbeit in der Paedakoop der Beschäftigung mit geometrischen Grundformen treu.

Zu viel, zu laut, zu groß, zu spektakulär ist so vieles heute. Ilse Aberers Anliegen ist die Kraft der leisen Töne. Diese sollen zum Klingen gebracht werden, der Zugang zum Nichtgesehenen, Nichtgehörten, Nichtgespürten soll ermöglicht werden.

 

 

Im April und Mai 2019 war Ingo Giezendanner aus Zürich in der Paedakoop Schlins zu Gast und pendelte zwischen der Großstadt und dem kleinen Dorf hin und her. 

Nicht nur mit Papier und Stift entstanden dabei wunderbare, gezeichnete Werke, die vor allem Bildausschnitte des Waldes zeigen. Auch die Wände im improvisierten Atelier wurden zur Zeichenfläche. 

                            Fotos: Paedakoop