Skulpturen bauen am Standort Wolfurt

In der Werkstatt haben wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien zu arbeiten. Derzeit werden Skulpturen gefertigt. Dafür benötigen wir Textilien, Draht, Ton, Holz und Papier. Der Ton und der Draht bilden die Grundform der Skulptur. Die Textilien werden als Verkleidung für die Skulpturen verwendet. Damit die Stoffe hart werden, verwenden wir ein spezielles Härtungsmittel. Wir freuen uns, die Skulpturen im Gang der Schule auszustellen.

Maurice, 14 Jahre

In der Weihnachtsbäckerei…

 

… gibt’s so manche Leckerei,

zwischen Mehl und Milch,

macht so mancher Knilch,

eine riesengroße Kleckerei,

in der Weihnachtsbäckerei…

 

Was manchen nur als Lied bekannt ist, war bei uns in Schlins in der Schulküche Realität. Allein den Teig zu kneten, bereitete den Kindern sehr viel Spaß. Das Mehl zwischen den Fingern durchrieseln zu lassen – das kann so ein feines Gefühl sein…Und zur Überraschung ist so ein Mürbteig schnell fertig gestellt. Anders beim Ausstechen. Hier ist Ausdauer gefragt. Da legt wohl der eine oder die andere Schüler*in gerne eine Pause ein. Schlussendlich war beim Anblick der fertigen Kekse ein gewisser Stolz spürbar. Nur was passiert mit so vielen Keksen? Richtig! Jeder Gast beim Plenum bekommt ein kleines Weihnachtsgeschenk.

Ab und zu konnte es passieren, dass bei uns aus der Küche folgendes Lied zu hören war: „Sind die Plätzchen, die wir stechen, erstmal auf den Ofenblechen, warten wir gespannt…“

Neue BMX-Räder für die Wohngruppen

Die Bike Garage ist mit vollem Elan und mit einem neuen Team in die neue Saison gestartet. Wir konnten neue BMX-Räder übernehmen, die wir nun für die Kinder und Jugendlichen der Wohngruppen herrichten werden. Nach einen sorgfältigen Überprüfung haben wir die Ersatzteile bestellt und machen uns nun an die Reparatur der Fahrräder. Das gesamte Team, bestehend aus Lehrperson und Schüler*innen, freut sich über die BMX Räder – genauso wie die Bewohner*innen der Wohngruppen.

Das Team der Bike Garage

 

Mein Job in der print

T-Shirts und Drucken, das ist es, was wir in der print tun. Ich habe schon mehrere Sachen bedruckt und mit nach Hause genommen: Eine Mütze mit einem Paedakoop-Logo, ein T-Shirt mit den Namen aller meiner Kollegen und einem Geldschein drauf. Zuerst gehen wir an den Computer, dort bereiten wir das Bild für den Druck vor. Dann schicken wir das Bild an ein großes Gerät. Das Gerät schneidet die Form aus. Dann müssen wir das Bild herauslösen. Als nächstes bügeln wir das T-Shirt, damit es keine Falten hat. Und dann wird endlich das Bild aufgedruckt. Dazu brauchen wir wieder Maschinen.

Ich finde die print cool. Man kann so viele Sachen machen.

Liam, 10 Jahre

Das Rad dreht sich weiter

Anfang Schuljahr durften wir wieder eine Werkstatt wählen, in der wir dieses Jahr Zeit verbringen möchten. Dabei fiel die Wahl einiger Schüler_innen auf die Bike. Dort haben wir einmal in der Woche eine Einheit, in der wir defekte Fahrräder wieder auf Vordermann bringen. Zur Zeit haben wir einiges zu tun: Mehrere Fahrräder stehen bereits Schlange, um geputzt zu werden, einen neuen Mantel zu erhalten oder einfach auf die Funktionstüchtigkeit der Bremsen und anderem überprüft zu werden. Manche Schüler_innen bringen auch ihre eigenen Fahrräder mit, die sie dann selbst reparieren können. Wir holen aber auch Fahrräder bei Kunden ab, kaufen Ersatzteile, reparieren und stellen am Schluss Rechnungen aus.

Die Mechaniker der Bike Wolfurt

Gruschtl macht Spaß

Nachdem ich gesehen habe, was im Gruschtl gemacht wird, wollte ich es auch versuchen. Ich wurde, obwohl ich keine Ahnung vom Nähen hatte, zum Mittmachen motiviert. In der ersten Stunde habe ich gedacht, das werde ich nie können, aber es ging. Anfangs war es schon schwer, an alles zu denken, aber jetzt mache ich einige Handgriffe schon automatisch. Ich muss nicht mehr Fragen wie die Nähmaschine eingefädelt wird und ich denke daran, das Nähfüßchen bei Nähbeginn, zu senken. Nachdem ich die ersten Nähübungen gemacht hatte, ging es sofort daran Federschachteln zu nähen. Mir macht die Arbeit in dieser Werkstatt viel Spaß und ich freue mich, dabei zu sein.

Lisa, 13 Jahre

Das Rad dreht sich

Wir haben am Standort in Wolfurt einen Raum, wo wir die Fahrräder für den Frühling fit machen. Ich habe einmal in der Woche eine Einheit, in der ich mit Frau Baldauf die defekten Fahrräder wieder auf Vordermann bringe und auch den Fahrradrahmen putze. Sie zeigt mir auch, wie ich kaputte Schläuche austauschen kann und auch einen undichten Mantel gibt es manchmal zu flicken. Oft werden noch die Fahrradketten geölt, damit die Gänge wieder leichter zu bedienen sind. In den Wintermonaten war weniger zu tun. Daher haben wir ein wenig Farbe in die Werkstatt gebracht, indem wir ein Fahrradbild an die Wand gesprayt haben.

Numan, 12 Jahre

Leute sind voll nett

In der Werkstätte Zit.at bin ich montags immer wieder einmal mit dabei. Es macht immer sehr viel Spaß, in die Büros zu gehen und zu fragen, ob jemand Kaffee, Tee oder sonst ein Getränk haben möchte. Ich werde immer sehr freundlich begrüßt. Manche sprechen mich bereits mit dem Namen an und  das finde ich toll. Wenn ich die Getränke serviere, muss ich sie auch kassieren. Dabei ist es vorteilhaft, gut rechnen zu können. Das Coolste ist, wenn ich dann ein Trinkgeld bekomme.  Das wird gesammelt und für einen gemeinsamen Ausflug verwendet. Schade finde ich, dass ich nicht immer mit dabei sein kann, weil andere Schüler und Schülerinnen auch ins Zit.at wollen. Es ist wie wenn man arbeiten gehen würde. Leider vergeht die Zeit vergeht immer viel zu schnell.

Christoph, 12 Jahre

Apps im Test

In der Medienwerkstatt habe ich mich mit Apps auseinandergesetzt. Ich habe die App Canva untersucht. Die Kriterien waren, dass die App nicht mit Werbung voll ist, die Handhabung einfach und verständlich ist und das Design schön und übersichtlich ist. Ein weiteres Kriterium war, dass die App nichts kosten soll. Ich habe die App ausprobiert und benutze sie schon länger. Dann habe ich eine Bewertung verfasst.

Deswegen gab ich der App ★★★★★ von ★★★★★ Sternen!

Kilian, 12 Jahre

 

Die Medienwerkstatt ist eine sehr coole Sache. Da kann man Programmieren lernen und sehr viel Spaß haben. Ich freue mich darauf, Spiele auszuprobieren und zu bewerten.

Mourice, 11 Jahre

Im Atelier

Ich verbringe meinen Unterricht sehr gerne im Atelier. Dort lerne ich nämlich sehr viele, unterschiedliche Maltechniken. Erst kürzlich haben wir Schmuckobjekte mit einer brandneuen Fließtechnik verfeinert und wir hatten wirklich großen Spaß dabei. Wir können uns auch je nach Lust und Laune an neue Projekte trauen. Zum Schulende werden wir nun Tonskulpturen und Keramikobjekte herstellen und zusätzlich im Auftrag vom LOB ein Mosaik zum Thema „Sonnenuntergang“ entwerfen. Aber wir versuchen alle Materialen zu benützen, deshalb werden wir Tierfiguren aus Holz zum Abschlussfest aufstellen. Besonders freue ich mich aber auf unsere eigenen Fantasiebilder mit Aquarellfarben, wo ich alle meine Ideen mit vielen Farben und Mustern zum Ausdruck bringen kann.

Viktor, 14 Jahre

Hochsaison in der Fahrradwerkstatt „BIKEGARAGE“

Die Flaute ist vorbei. Es ist gutes Wetter. Somit kommen aus aller Herren und Frauen Dörfer und Städte Reparatur- und Wartungs-Aufträge. Fahrräder von Montafon bis Bregenz werden von uns auf Vordermann gebracht. Wir, die Kids der BIKEGARAGE, sind mit vollem Eifer an den Rädern dran. Auch Exoten, wie Einräder und Seifenkisten werden in Angriff genommen. Am coolsten ist, wenn „Oldtimer“ zu uns kommen. Zuerst meint man, es seien Räder vom Sperrmüll. Aber dann, wenn alles wieder funktioniert, sind das meistens die interessantesten Fahrräder. Unter den letzten beiden Wochen hatten wir sogar zusätzliche Einheiten in der Werkstatt, um alle Kundenräder abzuarbeiten. Ich freue mich schon auf die nächsten Einsätze.

Charel, 14 Jahre

[Gruschtl]

Im [Gruschtl] in Wolfurt machen wir gerade eine Neuauflage unserer beliebten Lippenbalsame. Es gibt momentan fünf Geschmacksrichtungen: Pfefferminze, Lemongrass, Blutorange, Mandarine und Neutral. Vor ein paar Jahren wurden die Lippenbalsame schon mal gemacht, jetzt machen wir sie zum zweiten Mal. Wir geben dazu Kokosöl, Sheabutter und ungebleichtes Bienenwachs in einen speziellen Topf, schmelzen es und verfeinern es mit einem ätherischen Öl. Danach, wenn wir mit allem fertig sind, werden wir die Lippenbalsame verkaufen. Wir beziehen die Inhaltstoffe aus dem Geschäft „Feeling“ in Schlins. Bei der Herstellung achten wir sehr auf die Hygiene und Sauberkeit. Wir freuen uns schon, euch unsere Lippenbalsame bald zu verkaufen.

Desiree, 14 Jahre

 

Sicher surfen mit dem Surfschein

Mir hat die Medienwerkstatt ganz gut gefallen. Ich habe lauter verschiede Sachen gemacht, wie zum Beispiel den Surfschein, bei dem ich gelernt habe, was ein Browser oder ein Link ist. Ich habe auch ein Spiel gemacht. Es ist ein Labyrinth, durch das ein Ball durchlaufen muss. Ich habe programmiert, was passiert, wenn man auf die Pfeiltasten drückt. Dann geht der Ball nach oben, unten, links oder rechts. Wenn er im Ziel ist, gibt es Applaus. Auch das habe ich gemacht.

Joao, 11 Jahre

 

Der Bauernhof

Wir Erstklässler dürfen nun jeden Mittwoch den Vormittag auf dem Bauernhof verbringen. Auf dem Bauernhof haben wir jede Menge Arbeit. Wir misten die Ställe, füttern die Kühe und lassen sie auf die Weide, bringen den Hühnern frisches Wasser und holen das Obst vom Feld. Am meisten freuen wir uns aber immer auf Rosi, die Eselsdame. Jede Woche fahren wir gespannt hin, da sie bald ein Fohlen bekommen soll.
Die Arbeit auf dem Bauernhof ist anstrengend, aber immer wieder schön.

Murat, 7 Jahre

 

Neue Fahrradständer

Wir waren dreimal zusammen in der "Bike". Dort sind wir sehr gerne. Es werden Fahrräder repariert und geputzt. Wir haben gelernt, was ein Rundlaufachter ist und wie man ihn repariert. 

Neben Kundenfahrrädern werden auch ganz viele Bikes aus den Wohngruppen gewartet. Sehr oft sind die Hinterreifen abgefahren. Die bekommen dann einen neuen Mantel. Nachdem das Service erledigt ist, werden immer zwei Probefahrten gemacht. Wenn alles in Ordnung ist, werden die Fahrräder von uns an die Kundschaft geliefert.

Im Lagerraum haben wir seit Kurzem einen Ständer, an dem die Räder hängen. Ein Vorteil dabei ist, dass mehr Räder nebeneinander Platz haben. Das Wichtigste ist aber, dass länger gelagerte Bikes nicht mehr auf den Speichen lehnen. Diese könnten nämlich durch das Gewicht verbogen werden.

Eda und Eva, 12 Jahre

Ein Hochbeet für Feldkrich

Wir im Grünkwerk Feldkirch besitzen seit Anfang 2017 ein selbstgebautes Hochbeet. Seit April diesen Jahres dürfen Karotten, Radieschen, Kohlrabi, Rote Beete und Schnittlauch unser Hochbeet bewohnen. Manchmal kommen auch kleine Gäste vorbei und bestaunen unser Werk. Gemeinsam haben wir das Beet bepflanzt und konnten schon erste Erfolge feiern. Schon nach weniger als drei Wochen konnten wir die ersten Radieschen ernten und sie dann auch verzehren. Auch allgemein haben wir dieses Jahr im Grünwerk sehr viel neue Gemüse und Obst Sorten angebaut. Unter anderem waren auch Tomaten dabei die wir umgetopft haben und mit einem kleinen Namensschild versehen haben. 

Dominic, 17 Jahre

Ein Tag im Grünwerk Wolfurt

Am Donnerstagvormittag fuhren wir gemeinsam in den Bregenzerwald in die Gärtnerei. Im schönen Bregenzerwald angekommen, erklärten wir der Verkäuferin unseren Garten und ließen uns ausführlich beraten. Wir kauften Gemüsepflanzen und Kräuter zum Bepflanzen unserer Hochbeete. Für den Rasen wählten wir viele farbige Blühpflanzen aus, damit wir dann später schöne Sträuße und Gestecke für unsere Klassen zaubern können.

Wieder in der Schule angekommen, verbrachten wir dann den ganzen sonnigen Vormittag im Garten. Wir setzten all die schönen Pflanzen, mähten den Rasen und pflegten alles. Um 12 Uhr war das Wunder vollbracht und wir konnten schweißüberströmt den Anblick des frisch gepflegten Gartens genießen. Es war ein toller Tag.

Desiree, 14 Jahre

Programmieren mit Scratch

Ich war von Mai bis Juni in der Medienwerkstatt Paedakoop Online. Ich habe Spiele programmiert mit dem Programm Scratch. Zuerst habe ich meinen Namen zum Tanzen gebracht und jeden Buchstaben einzeln animiert. Danach habe ich ein Labyrinth gemacht, bei dem man mit einem Ball ans Ziel kommen muss. Das Spiel habe ich veröffentlicht. Das kann jetzt jeder spielen. Mir hat die Medienwerkstatt gut gefallen. 

Christoph, 10 Jahre

[Gruschtl]

Angefangen habe ich, weil mich das Nähen interessiert hat und ich es lernen wollte. In den ersten zwei Stunden haben wir ohne Faden an der Nähmaschine gearbeitet und uns alles erklären lassen, wie es geht. Genäht haben wir zu Beginn nicht auf Stoff, sondern auf Papier. Als ich mit den Papierübungen fertig war, durften wir verschiedene Knöpfe von Hand aufnähen. In der nächsten Stunde lernten wir verschiedene Nähte kennen. Als ich dann wieder gekommen bin, haben wir angefangen einen Stern zu nähen. Wir mussten sechs rautenförmige Stücke vorzeichnen und ausschneiden. Dann wurde die untere Seite zusammengenäht. Mir gefällt es und freue mich schon auf das nächste Mal.

Selina, 13 Jahre